Zungenband (Ankyloglossie)

Bindegewebsband zwischen Zungenunterseite und Mundboden, das bei zu starker Ausprägung die Zungenbeweglichkeit einschränkt und Sprache, Stillen oder Zahnstellung beeinflussen kann.

Laser-Behandlung: minimalinvasiv und schnell
Kaum Blutung und keine Nähte
Zungenübungen nach dem Eingriff wichtig
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Inhaltsverzeichnis

Ein zu kurzes Zungenband betrifft mehr Menschen, als man denkt

Das Zungenband (Frenulum linguae) ist ein schmales Bindegewebsband, das die Zungenunterseite mit dem Mundboden verbindet. Bei den meisten Menschen ist es so elastisch, dass die Zunge sich frei bewegen kann. Bei einem zu kurzen oder zu straffen Zungenband (Ankyloglossie) ist diese Beweglichkeit eingeschränkt. Das kann Stillen, Sprechen, Schlucken und sogar die Zahnstellung beeinflussen.

In der Zahnwelt Hannover behandeln wir Zungenband-Probleme bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen. Dr. Yvonne Plückebaum, spezialisiert auf Kinderzahnheilkunde, führt die Zungenbanddurchtrennung minimalinvasiv mit dem Laser durch. Ein Eingriff, der in wenigen Minuten abgeschlossen ist und das Leben des Kindes deutlich verbessern kann.

Symptome je nach Alter: Vom Säugling bis zum Erwachsenen

Bei Säuglingen zeigt sich ein zu kurzes Zungenband häufig durch Stillprobleme: Das Baby kann die Brust nicht richtig fassen, die Mutter hat Schmerzen beim Stillen, die Milchaufnahme ist ungenügend. Koliken, häufiges Spucken und schlechte Gewichtszunahme können Folgen sein. Viele Stillberaterinnen und Hebammen erkennen das Problem und überweisen an den Zahnarzt.

Bei Kindern fallen Sprachstörungen auf: Probleme mit den Lauten R, L, T, D und S, Lispeln oder eine undeutliche Aussprache. Auch ein offener Biss, eine Zahnlücke zwischen den unteren Frontzähnen (Diastema) oder Schwierigkeiten beim Lecken und Schlucken können auf ein zu kurzes Zungenband hinweisen.

Bei Erwachsenen kann ein unbehandeltes Zungenband zu Mundatmung, Schnarchen, Parodontitis durch eingeschränkte Mundhygiene im Unterkiefer-Frontzahnbereich und Kiefergelenkproblemen führen. Manche Erwachsene haben ihr ganzes Leben kompensiert und merken erst nach der Behandlung, wie viel freier sich die Zunge bewegen kann.

Laser-Frenotomie: Schonend, schnell und präzise

Die Zungenbanddurchtrennung (Frenotomie) führen wir in der Zahnwelt Hannover mit dem Laser durch. Der Laser bietet gegenüber dem Skalpell erhebliche Vorteile: Er versiegelt die Gefäße sofort, sodass es kaum blutet. Es sind keine Nähte nötig. Die Wunde heilt schneller und das Infektionsrisiko ist geringer. Außerdem kann der Laser das Gewebe präziser durchtrennen als konventionelle Instrumente.

Bei Säuglingen ist der Eingriff oft so kurz, dass keine Betäubung nötig ist. Bei älteren Kindern und Erwachsenen verwenden wir eine lokale Betäubung. Der eigentliche Laserschnitt dauert wenige Sekunden. In unserer Praxis in der Hildesheimer Straße 25 in Hannover-Südstadt nehmen wir uns danach Zeit für eine ausführliche Nachsorgeberatung, denn die Übungen nach dem Eingriff sind mindestens so wichtig wie der Eingriff selbst.

Nachsorge entscheidet über den Erfolg

Die myofunktionelle Therapie nach der Frenotomie ist entscheidend. Ohne regelmäßige Zungenübungen kann das Gewebe zu straff vernarben und die Beweglichkeit erneut einschränken. Wir geben Ihnen einen detaillierten Übungsplan mit und empfehlen bei Sprachstörungen die Zusammenarbeit mit einem Logopaden. Bei Stillproblemen ist die Begleitung durch eine Stillberaterin (IBCLC) vor und nach dem Eingriff sinnvoll.

Dr. Plückebaum arbeitet eng mit Stillberaterinnen, Logopaden und Kinderärzten in Hannover zusammen. Diese interdisziplinäre Betreuung stellt sicher, dass nicht nur das Zungenband behandelt wird, sondern die gesamte Kette der Funktionsstörungen angegangen wird. Denn ein Laserschnitt allein löst das Problem nicht, es braucht das Training danach.

Kosten und Kassenleistung

Die Kosten für eine Laser-Frenotomie liegen in der Zahnwelt Hannover zwischen 550 und 590 Euro, abhängig vom Alter: bei Säuglingen bis zum ersten Lebensjahr etwa 550 Euro, bei älteren Kindern und Erwachsenen etwa 590 Euro. Weder die gesetzliche noch die private Krankenversicherung übernimmt die Kosten regulär. Ein Antrag auf Erstattung kann jedoch gestellt werden, gerade bei dokumentierten Stillproblemen oder einer logopädisch bestätigten Sprachstörung lohnt sich der Versuch. Wir beraten Sie in der Zahnwelt Hannover transparent zu den Kosten und helfen bei der Antragstellung.

Häufig gestellte Fragen

Ab welchem Alter kann ein Zungenband behandelt werden?

Bereits bei Neugeborenen, wenn Stillprobleme auftreten. Die Laser-Frenotomie ist auch bei Säuglingen sicher und schnell. Bei älteren Kindern und Erwachsenen ist der Eingriff ebenfalls jederzeit möglich. Je früher behandelt wird, desto besser die funktionelle Anpassung.

Tut die Zungenbanddurchtrennung weh?

Bei Säuglingen wird örtlich betäubt oder der Eingriff ist so kurz, dass oft keine Betäubung nötig ist. Bei älteren Kindern und Erwachsenen erfolgt eine lokale Betäubung. Der Laser-Eingriff selbst dauert wenige Sekunden bis Minuten und ist deutlich schonender als eine chirurgische Durchtrennung mit Skalpell.

Was kostet eine Zungenband-Behandlung?

Die Kosten für eine Laser-Frenotomie in der Zahnwelt Hannover liegen bei 550 Euro (Säuglinge bis zum ersten Lebensjahr) bzw. 590 Euro (ältere Kinder und Erwachsene). Weder die gesetzliche noch die private Krankenversicherung übernimmt die Kosten regulär. Ein Erstattungsantrag bei dokumentierten Stillproblemen oder logopädisch bestätigter Sprachstörung kann jedoch versucht werden.

Warum Laser statt Schere oder Skalpell?

Der Laser versiegelt die Gefäße sofort, sodass es kaum blutet. Es sind keine Nähte nötig, die Wunde heilt schneller und das Infektionsrisiko ist geringer. Außerdem kann der Laser das Gewebe präziser durchtrennen als konventionelle Instrumente.

Wie wichtig sind Übungen nach dem Eingriff?

Sehr wichtig. Ohne regelmäßige Zungenübungen (myofunktionelle Therapie) kann das Gewebe zu straff vernarben und die Beweglichkeit erneut einschränken. Wir geben Ihnen einen detaillierten Übungsplan mit und empfehlen bei Bedarf die Zusammenarbeit mit einem Logopäden.

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