
Zahnschmerzen, Zahnfleischbluten, ein Knirschen in der Nacht. Manche Symptome verschwinden von allein, andere werden mit jedem Tag schlimmer. Wir erklären die wichtigsten Warnzeichen und worauf Sie in Hannover-Südstadt achten sollten, bevor aus einer Kleinigkeit ein Notfall wird.
Schwellung, pochender Schmerz und ein ausgeschlagener Zahn gehören am selben Tag in die Praxis. Zahnfleischbluten, anhaltende Empfindlichkeit und hartnäckiger Mundgeruch sollten innerhalb von ein bis zwei Wochen geklärt werden. Auch ohne Beschwerden bleibt die Kontrolle alle sechs Monate die beste Vorsorge, weil der Mund früh warnt, aber leise.
Die meisten Zähne kündigen ihren Ärger lange an, bevor sie wirklich wehtun. Ein Zahnfleisch, das beim Putzen rosa Schaum hinterlässt. Eine Stelle, an der die Zunge plötzlich hängenbleibt. Ein kurzes Ziehen beim ersten Schluck Kaffee am Morgen. Das Problem ist nicht, dass diese Signale fehlen. Das Problem ist, dass sie so dezent sind, dass sie im Alltag untergehen, bis der Befund darunter fortgeschritten ist. Solange der Mund nicht schreit, geht der Termin zwischen Arbeit, Familie und allem anderen unter.
Wir sehen dieses Muster in der Praxis fast wöchentlich. Jemand schiebt einen Termin nach Corona auf, dann wegen der Arbeit, dann wechselt die Anschrift, dann verstreichen vier Jahre, und am Ende kommt die Person mit etwas, das in einer halbjährlichen Kontrolle eine Kleinigkeit gewesen wäre. Das ist nie ein moralisches Versäumnis, sondern die Folge einer ehrlichen Eigenschaft des Körpers: Er gewöhnt sich an vieles, bevor er Alarm schlägt. Deshalb lohnt es sich, einmal in Ruhe zu sortieren, welche Beschwerden tatsächlich keinen Tag Aufschub vertragen, welche eine Woche Zeit haben und welche bis zur nächsten Routinekontrolle warten dürfen.
Es gibt vier Konstellationen, bei denen wir Sie bitten, noch am selben Tag oder spätestens am nächsten Werktag anzurufen. Sie haben eines gemeinsam: Die zugrunde liegende Erkrankung breitet sich rasch aus, eine Verzögerung verschlechtert das Ergebnis, oder es droht ein bleibender Schaden, der sich später nicht mehr zurückholen lässt.
Am deutlichsten ist die sichtbare Schwellung der Wange oder des Mundbodens. Sie weist auf einen Abszess hin, eine eitrige Infektion, die meistens von einer abgestorbenen Wurzel oder einer tiefen Tasche zwischen Zahn und Zahnfleisch ausgeht. Kommt Fieber dazu, ein allgemeines Krankheitsgefühl oder Druck beim Schlucken, wird es eilig. Eine Infektion am Mundboden kann sich bis in den Hals ausbreiten und gehört in einem solchen Fall sogar in die Notaufnahme. Rufen Sie uns sofort an. Sind wir nicht direkt erreichbar, fahren Sie zum zahnärztlichen Notdienst oder bei starken Allgemeinsymptomen ohne Umweg in eine Klinik.
Der pochende, anhaltende Zahnschmerz, der nachts schlimmer wird und auf Wärme einschießt, ist das klassische Zeichen einer Pulpitis, einer Entzündung des Nervgewebes im Zahninneren. Anfangs lässt er sich mit Schmerztabletten noch dämpfen, doch er wird im Verlauf unempfänglicher dafür. Wer drei Nächte hintereinander nur mit Ibuprofen geschlafen hat, hat bereits zu lange gewartet. In dieser Phase ist eine Wurzelbehandlung meistens die einzige Möglichkeit, den Zahn zu erhalten. Wer hier weiter zögert, riskiert, dass aus einer rettenden Behandlung eine notwendige Entfernung wird.
Ein abgebrochener oder ausgeschlagener Zahn nach einem Sturz auf der Treppe, einem Schlag beim Sport oder einem Fahrradunfall ist immer akut. Bei einem vollständig ausgeschlagenen Zahn zählen die Minuten. Bewahren Sie ihn in Milch oder einer Zahnrettungsbox auf, fassen Sie ihn nur an der Krone an, niemals an der Wurzel, und kommen Sie sofort. Die Chance auf eine erfolgreiche Replantation, also das Wiedereinsetzen, sinkt mit jeder Stunde. Auch ein nur teilweise abgebrochener Zahn mit sichtbarer rötlicher Pulpa oder mit Druckschmerz gehört rasch versorgt, bevor Bakterien das offene Nervgewebe erreichen.
Die Blutung, die nach einem Eingriff nicht aufhört, etwa nach einer Zahnentfernung oder einer Operation, ist ebenfalls ein Anlass zum Anruf. Eine leichte Sickerblutung über zwei bis drei Stunden ist normal. Steht eine kräftige Blutung dagegen nach mehr als sechzig Minuten aktivem Druck mit einem sauberen Mulltupfer noch immer nicht, gehört sie in unsere Sprechstunde. Bei Patientinnen und Patienten unter blutverdünnender Medikation setzen wir die Schwelle bewusst tiefer an.
Eine ganze Reihe von Symptomen ist nicht akut bedrohlich, sollte aber dennoch in den nächsten sieben Tagen abgeklärt werden. Wer hier zögert, riskiert vor allem eines: dass aus einer kleinen Behandlung eine große wird.
Das Zahnfleischbluten beim Putzen ist das am häufigsten weggewischte Symptom überhaupt. Viele halten es für normal oder deuten es sogar als Beweis, dass sie gründlich genug putzen. Beides ist falsch. Gesundes Zahnfleisch blutet nicht. Wenn es bei jeder Reinigung blutet, liegt eine Gingivitis vor, eine Zahnfleischentzündung. Im frühen Stadium ist sie vollständig umkehrbar, unbehandelt geht sie jedoch in eine Parodontitis über, bei der der Knochen unter dem Zahnfleisch zurückgebaut wird. Verlorener Knochen wächst nicht nach. Hält das Bluten zwei Wochen an, lohnt sich ein Termin zur Befundaufnahme und professionellen Reinigung.
Eine kurze Empfindlichkeit auf Kalt oder Süß, die nach wenigen Sekunden wieder verschwindet, ist meistens harmlos. Sie deutet auf freiliegende Zahnhälse hin, oft als Folge zu kräftiger Putztechnik, oder auf eine beginnende Karies. Eine andere Geschichte ist eine Empfindlichkeit, die länger als 30 Sekunden anhält, die spontan kommt oder die sich auch auf Wärme erstreckt. Sie kann der Beginn einer Pulpitis sein. Wer eine solche Veränderung bei sich bemerkt, sollte ohne Verzögerung einen Termin machen. In dieser Phase entscheidet sich, ob noch eine einfache Füllung reicht oder ob eine Wurzelbehandlung näher rückt.
Ein Druckgefühl oder eine Berührungsempfindlichkeit an einem einzelnen Zahn beim Kauen oder beim Zusammenbeißen weist häufig auf einen feinen Riss in der Zahnsubstanz oder auf eine Reizung an der Wurzelspitze hin. Beide Befunde werden schlimmer, je länger sie liegen. Ein Riss in der Wurzel ist im fortgeschrittenen Stadium nicht mehr zu retten, der Zahn geht verloren. Ein Riss in der Krone dagegen lässt sich, früh erkannt, oft mit einer Krone oder einem Onlay stabilisieren.
Auch ein hartnäckiger Mundgeruch, der sich durch Mundhygiene nicht beseitigen lässt, ist ein klares Signal. Die häufigste Ursache liegt direkt in der Mundhöhle: Zahnstein, eine Parodontitis, eine offene Karies oder eine Tasche unter einer schlecht sitzenden Krone. Was tatsächlich dahintersteckt und welche Hausmittel helfen, lesen Sie in unserem Beitrag zu Mundgeruch, Ursachen und Hausmittel. Eine fachliche Befundaufnahme grenzt die Ursachen schnell ein.
Nicht jedes Symptom verlangt einen Sondertermin. Manches beurteilen wir in Ruhe im Rahmen der regulären Vorsorgeuntersuchung mit, ohne dass Sie deshalb gesondert vorstellig werden müssen.
Eine Verfärbung an einem einzelnen Zahn, die seit Längerem besteht und sich nicht verändert, ist meist harmlos. Oft handelt es sich um oberflächliche Anlagerungen von Tee, Kaffee, Rotwein oder Tabak, die bei einer professionellen Zahnreinigung entfernt werden. Eine bläulich-graue Verfärbung an einem einzelnen Zahn nach einem alten Trauma kann auf einen abgestorbenen Nerv hindeuten, ist aber kein Grund für Panik. Wir prüfen sie im Rahmen der Kontrolle mit einem Röntgenbild.
Ein leichtes nächtliches Knirschen oder Pressen, von dem Ihnen oft erst Ihre Partnerin oder Ihr Partner berichtet, erfassen wir zur Kontrolle und bestätigen oder verwerfen es mit einem Blick auf die Kauflächen. Zeigt sich eine Abnutzung des Schmelzes, fertigen wir eine Knirschschiene an, die nachts getragen wird. Kommen Kiefergelenksbeschwerden hinzu, nehmen wir eine Funktionsdiagnostik in die Behandlungsplanung auf.
Eine kleine, scharfe Kante an einem Zahn, an der die Zunge hängenbleibt, ist häufig ein abgesplittertes Schmelzstückchen. Solange keine Schmerzen bestehen, ist die Reparatur eine geplante Behandlung, die innerhalb von zwei bis vier Wochen sinnvoll bleibt. Im Übergang können wir die Stelle mit einer kurzen Politur abrunden, damit sie die Zunge nicht ständig reizt.
Die zweithäufigste Frage in der Sprechstunde ist nicht, was mit einem bestimmten Zahn los ist, sondern wie oft man eigentlich erscheinen soll. Eine pauschale Zahl gibt es nicht, denn die Antwort hängt vom persönlichen Risikoprofil ab.
Bei Erwachsenen mit gesundem Gebiss, ohne aktuelle Erkrankungen und ohne besondere Risikofaktoren ist die Kontrolle alle sechs Monate der Standard. Diesen Rhythmus dokumentiert das Bonusheft der gesetzlichen Krankenkasse, und er macht sich später beim Festzuschuss zu Zahnersatz bezahlt. Wer das Bonusheft fünf Jahre lückenlos führt, erhält einen erhöhten Festzuschuss von 70 statt 60 Prozent, nach zehn Jahren sogar 75 Prozent. Über eine Lebensspanne summiert sich das zu einem spürbaren finanziellen Unterschied.
Bei erhöhtem Risiko sieht der Plan anders aus. Wer eine Parodontitisbehandlung hinter sich hat, braucht eine engmaschige Nachsorge mit drei bis vier Terminen im Jahr. Diabetikerinnen und Diabetiker tragen ein zwei- bis dreifach erhöhtes Parodontitis-Risiko und profitieren ebenfalls von kürzeren Abständen. Schwangere sollten im zweiten Trimester eine Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen, weil das Zahnfleisch hormonbedingt empfindlicher reagiert. Wer ein Implantat trägt, braucht eine eigene Nachsorge, um einer Periimplantitis vorzubeugen, der Entzündung rund um das Implantat, die im schlimmsten Fall zu seinem Verlust führt. Welcher Rhythmus zu Ihnen passt, klären wir gemeinsam anhand des Befunds bei der nächsten Kontrolle in der Hildesheimer Straße 25.
In der Sprechstunde hören wir immer wieder dieselben Erklärungen, warum ein Termin so lange liegen geblieben ist. Drei davon möchten wir offen ansprechen, weil sie sich auflösen lassen, sobald man sie beim Namen nennt.
Am häufigsten ist es Angst. Wer schlechte Erfahrungen gemacht hat, vielleicht als Kind oder bei einer schmerzhaften Behandlung als junger Erwachsener, schiebt den Termin weiter und weiter. Die Angst wächst mit jedem Aufschub, weil das innere Bild sich verfestigt. Diese Ängste sind real, und wir gehen darauf ein. Bei Angstpatientinnen und Angstpatienten arbeiten wir in mehreren kurzen Schritten, beginnen mit einem reinen Gesprächstermin und bieten bei Bedarf eine Lachgassedierung an. Wie das abläuft, beschreiben wir im Beitrag zur Lachgassedierung beim Zahnarzt. Manche kommen nach zehn Jahren Pause zurück und bauen nach wenigen Terminen wieder ein normales Verhältnis zur Praxis auf.
Fast ebenso oft steht die Sorge vor den Kosten im Weg. Dass eine Zahnbehandlung ein Budgetthema sein kann, nehmen wir ernst. Deshalb erstellen wir vor jeder Behandlung einen schriftlichen Heil- und Kostenplan, der die Kosten, den Kassenanteil und Ihren Eigenanteil transparent auflistet. Wer sich vor dem ersten Schritt informiert, entscheidet auf einer realen Grundlage statt auf einer Befürchtung. Die Kosten richten sich nach BEMA für gesetzlich Versicherte und der Gebührenordnung GOZ für privat berechnete Anteile. Den exakten Eigenanteil und einen eventuellen Kassenzuschuss kalkulieren wir vor der Behandlung gemeinsam.
Und dann ist da der schlichte Zeitdruck. Viele Berufstätige finden im Alltag schlicht keinen Termin, der in den Kalender passt. Genau dafür haben wir unsere Sprechzeiten bewusst breit gelegt, von 7:30 bis 20:00 Uhr montags bis donnerstags und bis 17:00 Uhr freitags. Frühe und späte Termine sind bei Berufstätigen besonders gefragt. Über Doctolib sehen Sie die freien Zeiten in Echtzeit und können auch außerhalb der Sprechstunde buchen.
Damit das nicht im Abstrakten bleibt, hier vier kurze Verläufe, wie sie bei zu lange ignorierten Symptomen regelmäßig vorkommen. Sie zeigen das eigentliche Argument gegen das Warten besser als jede Mahnung.
Eine kleine Karies am Backenzahn, die in der Routinekontrolle auffällt, ist mit einer Füllung in einer einzigen Sitzung versorgt. Bleibt dieselbe Karies ein Jahr unbeachtet, erreicht sie das Nervgewebe. Aus der Füllung wird eine Wurzelbehandlung mit anschließender Krone, aus einer Sitzung werden vier oder fünf, und aus dem geringen Eigenanteil bei einer Füllung wird ein deutlich höherer bei der Krone.
Eine frische Gingivitis, die mit guter Mundhygiene und einer professionellen Reinigung in vier Wochen abklingt, wird bei längerem Ignorieren zur Parodontitis. Aus einem einmaligen Reinigungstermin wird eine systematische Parodontitisbehandlung über mehrere Sitzungen, an die sich eine lebenslange Nachsorge anschließt. Knochen, der einmal verloren ist, kommt nicht zurück.
Ein kleiner Schmelzriss am Frontzahn, der früh mit einem Kompositmaterial aufgefüllt wird, kann sich über Monate vergrößern. Aus der einfachen Reparatur wird ein Veneer oder eine Krone. Aus einer geringen Investition werden mehrere hundert bis tausend Euro.
Eine Periimplantitis, die früh behandelt wird, ist meistens beherrschbar. Wer das Symptom über Jahre laufen lässt, riskiert den Verlust des Implantats und den Aufbau eines neuen Knochenbettes. Aus einer Reinigung in zwei Sitzungen werden eine Implantatentfernung, ein Knochenaufbau und eine erneute Versorgung. Ein erheblicher Aufwand, der vermeidbar gewesen wäre.
Eine Routinekontrolle ist mehr als ein kurzer Blick in den Mund. In 20 bis 30 Minuten sichten wir den vollständigen Befund: alle Zähne auf Karies und alte Füllungen, das Zahnfleisch auf Entzündungszeichen und Taschen, die Zahnstellung, das Kiefergelenk, die Mundschleimhaut und die Zunge. Bei Bedarf machen wir ein kleines Kontroll-Röntgenbild, das Karies in den Zwischenräumen sichtbar macht, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist. Wir prüfen Ihre Mundhygiene, zeigen Hilfsmittel, die Ihre Pflege verbessern, und legen den Abstand zum nächsten Termin fest.
Wer länger nicht da war, bekommt bewusst einen ausführlicheren Termin. Wir nehmen uns Zeit für eine vollständige Erstaufnahme, weil wir den Mund kennenlernen müssen, bevor wir sinnvoll beraten können. Patientinnen und Patienten, die nach Jahren der Pause zurückkommen, erleben oft, dass die Lage deutlich weniger schlimm ist als befürchtet. Manchmal reicht eine professionelle Reinigung und ein paar gezielte Füllungen. Manchmal braucht es einen vollständigen Behandlungsplan, den wir dann Schritt für Schritt abarbeiten, in einer Reihenfolge, die für Sie passt.
Für Scham ist dabei kein Platz, egal wie lange der letzte Termin zurückliegt. Wir werten das nicht als Versäumnis, sondern als Beginn einer neuen Routine. Vereinbaren Sie einen Termin, wir reservieren ausreichend Zeit für Ihre Erstaufnahme.
Dieser Beitrag ersetzt keine zahnärztliche Beratung. Ob die hier beschriebene Behandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist und welcher Behandlungsweg zu Ihrer individuellen Situation passt, klären wir gemeinsam mit Ihnen anhand des Befunds in einem persönlichen Termin in der Hildesheimer Straße 25 in Hannover-Südstadt.
Eine sichtbare Schwellung der Wange, Fieber zusammen mit Zahnschmerzen, ein abgebrochener oder ausgeschlagener Zahn nach einem Sturz und stark pochende, anhaltende Schmerzen sind klare Notfälle. Hier zählt jede Stunde, weil eine Entzündung sich im Knochen ausbreiten kann oder eine Verletzung ohne schnelle Versorgung Folgeschäden hinterlässt. Rufen Sie uns an, wir machen einen Notfalltermin möglich.
Zahnfleischbluten ist nie normal. Es ist das früheste Zeichen einer Zahnfleischentzündung, fachlich Gingivitis. Bleibt sie unbehandelt, kann sie sich zu einer Parodontitis entwickeln, bei der der Knochen unter dem Zahnfleisch abgebaut wird. Spätestens nach zwei Wochen anhaltendem Bluten sollten Sie einen Termin zur professionellen Reinigung und Befundaufnahme vereinbaren.
Eine kurze, scharfe Empfindlichkeit auf Kaltes oder Süßes, die sofort wieder verschwindet, deutet auf freiliegende Zahnhälse oder eine beginnende Karies hin. Beobachten Sie das Symptom eine Woche. Wird es schlimmer, hält länger an oder kommt eine Reaktion auf Wärme dazu, kann eine Pulpaentzündung beginnen. Vereinbaren Sie dann zeitnah einen Termin, um eine Wurzelbehandlung zu vermeiden.
Das hängt davon ab, wie viel Substanz fehlt. Ein winziger Schmelzsplitter ohne Schmerz ist kein Notfall, sollte aber innerhalb weniger Tage versorgt werden, damit keine Bakterien in die raue Bruchstelle eindringen. Ein größeres Bruchstück mit sichtbarer rötlicher Pulpa oder mit anhaltenden Schmerzen gehört am selben Tag in die Praxis. Bewahren Sie das abgebrochene Stück feucht in Milch oder Speichel auf.
Häufiges Aufwachen mit Kieferschmerzen, Verspannungen der Kaumuskulatur oder Hinweise von Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner, dass Sie nachts knirschen, sind klassische Zeichen für Bruxismus. Eine Knirschschiene schützt die Zähne vor weiterer Abnutzung und entlastet das Kiefergelenk. Den Befund klären wir gemeinsam in der Sprechstunde, bei Kiefergelenksbeschwerden oft begleitet von einer Funktionsdiagnostik.
Bei beschwerdefreien Verhältnissen empfehlen wir eine Kontrolle alle sechs Monate. Bei erhöhtem Risiko, etwa nach einer Parodontitisbehandlung, mit Implantaten oder bei Diabetes, sind drei- bis viermonatliche Abstände sinnvoll. Den passenden Rhythmus legen wir gemeinsam fest, basierend auf dem Befund und Ihrem persönlichen Risikoprofil. Auch das Bonusheft profitiert von regelmäßigen Terminen.
Der Mund hat eine unbequeme Eigenart: Er meldet sich früh, aber so dezent, dass die meisten ihn überhören. Bis ein Schmerz wirklich pocht, ist der Befund darunter oft schon weit. Entscheidend ist deshalb, die häufigsten Beschwerden nach Dringlichkeit zu sortieren. Sie erfahren, welche vier Symptome am selben Tag in die Praxis gehören, welche Sie innerhalb einer Woche klären lassen sollten und welche Sie ruhig zur nächsten Routinekontrolle erwähnen dürfen. Dazu erklären wir, wie oft Sie tatsächlich kommen müssen und was es kostet, ein Warnzeichen auszusitzen.
Vereinbaren Sie einen Termin in der Zahnwelt Hannover, Hildesheimer Straße 25. Online über Doctolib oder telefonisch unter 0511 519 46 50. Akute Beschwerden behandeln wir in der Regel am gleichen Werktag.

Deine Karriere in der Zahnwelt: entdecke unsere offenen Jobs.